Mit modernen Heizsystemen bleiben Bauherren und Modernisierer unabhängig

(djd). Bei einer Modernisierung des Heizungssystems kann man in Abhängigkeit vom Gebäudezustand und der eingesetzten Heiztechnik sowie unter Einbindung regenerativer Energien bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Im Zusammenspiel mit den aktuell relativ niedrigen Energiekosten etwa für Öl und Gas lassen sich somit die Heizkosten spürbar senken. Auch für das Gelingen der viel beschworenen Energiewende ist es unverzichtbar, den Bereich der Raumwärme und Warmwasserbereitung in Gebäuden technisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Moderne Heizöltanks bieten mehr Flexibilität bei der Aufstellung sowie eine wirksame Geruchsbarriere. Foto: djd/Allianz Freie Wärme/IWO

Moderne Heizöltanks bieten mehr Flexibilität bei der Aufstellung sowie eine wirksame Geruchsbarriere.
Foto: djd/Allianz Freie Wärme/IWO

Moderne Heizungs-, Ofen- und Schornsteinsysteme haben dabei gegenüber langfristigen Wärmelieferverträgen zentraler Wärmenetze wie zum Beispiel Nah- und Fernwärme den Vorteil, dass Hausbesitzer und Bauherren völlig unabhängig und individuell entscheiden können.

Wissenswertes für Bauherren und Modernisierer

Wer seine Heizungslösung effizient modernisieren und dabei flexibel und unabhängig bleiben will, sollte allerdings sehr gut Bescheid wissen – leichter gesagt als getan bei dem Übermaß an Informationen im Web. Alles Wissenswerte für Bauherren und Hauseigentümer sowie Hinweise auf die aktuellen staatlichen Fördermittel hat deshalb beispielsweise die „Allianz Freie Wärme“ auf kompakte und leicht verständliche Weise zusammengestellt – in Filmbeiträgen, per Animation und durch Broschüren sowie über eine kostenfreie Web-App. Zusammengefasst gibt es die Informationen etwa beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/heizkosten und unter www.freie-waerme.de.

Klug kombinieren

Ein aus effizienter Heizungs-, Ofen- und Schornsteintechnik intelligent kombiniertes Heizsystem kann sich in Relation zur Nah- und Fernwärmeversorgung mehrfach lohnen. „Über die Auswahl der Heizungstechnik, den Einkauf der Energie und ihre Bevorratung hat der Verbraucher es selbst in der Hand – während er an die bundesweit teils sehr unterschiedlichen Wärmeabnahmepreise einzelner Fernwärmeanbieter meist langfristig gebunden ist“, erklärt Johannes Kaindlstorfer, Sprecher der Allianz Freie Wärme. Kaindlstorfer hebt damit die Vielfalt und Kombinationsfähigkeit der individuellen Heizoptionen in Ein- und Mehrfamilienhäusern hervor.

Zwei Firmen arbeiten an einem innovativen Projekt

Ladestationen für E-Autos sind in immer mehr Städten mittlerweile schon ein alltäglicher Anblick. Doch was die Autos haben, fehlt den E-Zweiradbesitzern noch. Diesen Zustand möchte eine Heidelberger Manufaktur nun ändern. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen Stellplatzsystems, an dem die E-Bike-Fahrer ihr Gefährt und Equipment sicher, stilgerecht und platzsparend parken und aufladen können.

Gemeinsam mit der Münchner Euroboden Gruppe arbeiten die Mitarbeiter der Manufaktur Coboc an dem Konzept für den so genannten „mobility-port“. Da in vielen Großstädten mit ihrem ständig verstopften Verkehrswegen und den zum Teil unzureichenden öffentlichen Verkehrsmitteln die E-Bikes immer mehr zu einer Art „Zweitwagen“ werden, halten die beiden Firmen die Zeit für gekommen für ihre Idee. Und tatsächlich sind derzeit schon 1,6 Millionen Elektro-Räder in Deutschland unterwegs. Tendenz steigend. Beide Unternehmen versuchen dabei, ihr Wissen perfekt zu bündeln. Coboc war bisher vor allem auf die Produktion moderner E-Bikes spezialisiert. Euroboden verfügt über große Erfahrung in privater und urbaner Architektur.

Um allen Ansprüchen der E-Bike-Besitzer gerecht zu werden, sollen die Stellplätze neben einem Anschluss zum Wiederaufladen des Motors auch über einen Stauraum für den Helm und eventuell noch anderes Equipment verfügen. Einmal am Ziel angekommen, soll der Fahrer mit freien Händen unterwegs sein. Tatsächlich sind die wenigsten Radfahrer – ob mit oder ohne E-Bike – wenig begeistert, wenn sie dem Helm während einer Shoppingtour die ganze Zeit mit sich herumschleppen müssen. Wird dies überflüssig, steigert sich die Bereitschaft, einen Helm zu nutzen. Dies wiederum vermindert das Unfallrisiko – auch dies gehört zu den Zielen der Planer von Coboc und Euroboden. Zudem sollen die „mobility-ports“ hohe Sicherheit für die E-Bikes bieten, so dass kein Besitzer mehr gezwungen ist, das schwere Bike aus Angst vor einem Diebstahl in die Wohnung zu schleppen.

Per Energiemanager und App lässt sich die Photovoltaik-Anlage optimieren

Auf umweltfreundliche Weise Energie gewinnen, sich unabhängiger machen vom öffentlichen Stromnetz, bares Geld sparen und zugleich den Klimaschutz unterstützen: Viele gute Gründe sprechen dafür, auf dem Dach des Hauses eine Photovoltaik-Anlage (PV) zu installieren. „Angesichts der sinkenden Einspeisevergütungen rechnet es sich, möglichst viel Sonnenenergie selbst zu nutzen und möglichst wenig Elektrizität aus dem Netz zu beziehen“, empfiehlt Bauen-Wohnen-Experte Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Eigenverbrauch steigern

Doch wie viel Solarstrom wird eigentlich im Moment produziert, wie lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen? Energiemanagement-Systeme, die sich auch für vorhandene PV-Anlagen nachrüsten lassen, schaffen Klarheit. Der Montage-Aufwand hält sich dabei in Grenzen: Der Elektrohandwerker installiert mit wenigen Handgriffen den Energiemanager etwa von „Elios4you“ im Schaltschrank des Hauses. Diese Steuereinheit wird mit der passenden App, kostenfrei erhältlich für Android- und iOS-Geräte, gekoppelt – schon hat man alle wichtigen Daten im Blick. Das System überwacht kontinuierlich die Solarstrom-Erzeugung, die Einspeisung und den Eigenverbrauch. Die leicht verständliche grafische Darstellung auf dem Smartphone oder Tablet trägt dazu bei, den Anteil des selbst genutzten Solarstroms zu steigern. Unter www.enerquinn.de gibt es ausführliche Informationen sowie einen Onlineshop für den Energiemanager, die Installation übernimmt der Elektrohandwerker vor Ort.

Schnelle Amortisation

Der Blick auf die Verbrauchskurven wird schnell zur Routine, berichtet Diana Weis aus Wieslet: „Die Waschmaschine zum Beispiel läuft nur dann, wenn unsere Anlage im grünen Bereich ist. Schon damit senken wir spürbar unsere Stromkosten.“ Demnach spart Familie Weis durch die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und dem Kontrollsystem rund 100 Euro Energiekosten pro Monat. Damit macht sich die Investition in den sauberen Solarstrom schon nach kurzer Zeit bezahlt.

Kombinierte Warmwasser- und Heizungsunterstützung

Im Ein-und Zweifamilienhausbereich sind Solarthermieanlagen zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung die einzigen Anlagen, für die noch vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel bewilligt werden.
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Komponenten einer Solarthermieanlage zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung

Eine Solarthermieanlage zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung besteht, wie eine Solarthermie Anlage zur reinen Trinkwassererwärmung auch, aus folgenden einzelnen Komponenten:
– Solarkollektoren
– Verrohrung
– bivalenter Speicher
– Solarregelung mit Temperaturfühler
– Zu- und Abflüsse
– Kopplung an vorhandenen Heizkessel

Tipp: Bei Effizienzhaus-Online finden Sie noch viel mehr Informationen zum Thema Solarthermie

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Anlagengröße

Die Auslegung der Anlage zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung wird durch folgende Faktoren beeinflusst:
Wohnfläche – Je größer die Wohnfläche, umso größer müsste auch die Solarthermieanlage werden. Hier sind jedoch sommerliche Überschüsse zu berücksichtigen. Im Allgemeinen wird angestrebt, rund 20 % des Heizbedarfs eines Jahres über die Solarthermie abzudecken.

Dämmung des Hauses (inklusive Fenster) – Je besser das Haus gedämmt ist, umso höher kann der solare Deckungsanteil sein, weil weniger Wärme benötigt wird.

Warmwasserbedarf – Wie unter dem Punkt Trinkwassererwärmung schon beschrieben, gilt ein Bedarf von 30 Litern pro Person als geringer Verbrauch. Ein durchschnittlicher Verbrauch ist eher mit 40 Litern anzusetzen, ein hoher mit 50 Litern pro Tag, jeweils auf der Basis von 45 °C.

Gewählte Kollektoren – Vakuumröhrenkollektoren benötigen eine geringere Fläche (ca. 30% weniger) als Flachkollektoren, um dieselbe Leistung zu erbringen.

Gewünschter solarer Deckungsanteil – Wie viel Prozent soll die Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung beziehungsweise Raumheizung beitragen? Bei einer höheren Deckung muss die Anlage (Kollektorfläche und Speichergröße) größer gewählt werden.

Bauart des Speichers – Hier kommen verschiedene Bauformen in Frage. Mehr dazu unter dem Punkt Technik
Speichergröße – Für einen entsprechend gewünschten solaren Deckungsanteil und die entsprechende Kollektorfläche muss der Speicher eine angepasste Größe haben. Es wird für einen durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt von Speichergrößen von rund 700 bis 1000 Liter Volumen ausgegangen.

Förderfähigkeit – Wer Fördermittel vom BAFA erhalten will, der muss den Förderrichtlinien entsprechen.

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Vorteile von Kombinierte Warmwasser- und Heizungsunterstützung durch Solarthermie

Kombinierten Anlagen zur Warmwasser- und Heizungsunterstützung sind die einzigen Anlagen, für die Betreiber Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhalten könnten. Anlagen zur Warmwasserbereitung werden erst ab 3 Wohneinheiten gefördert. Der Zuschuss beträgt 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche beziehungsweise mind. 1.500 €.
Aber auch der recht hohe solare Deckungsanteil spricht für die kombinierten Anlagen. Gerade im Sommer kann die zusätzliche Heizung komplett ausgeschaltet bleiben, eine geringere Taktung hat eine längere Haltbarkeit des Kessels zur Folge. Auch in der Übergangszeit sorgt die Solarthermieanlage für eine geringere Taktung der angeschlossenen Heizung.
Solarthermieanlagen können mit Hilfe von Systemreglern sehr gut mit vorhandenen Heizungen (Öl, Gas, Pellets) kombiniert werden.

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Sie sind klein, hell und ungemein energieeffizient: Energiesparlampen haben flächendeckend die klassischen Glühbirnen ersetzt. Was viele Verbraucher nicht wissen: Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, ist Vorsicht geboten. „Die Lampen enthalten geringe Mengen Quecksilber, das bei Raumtemperatur verdampft. Werden die Dämpfe eingeatmet, können sie zu gesundheitlichen Schäden führen“, sagt Dr. Stefanie Labs von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

Gut lüften und gründlich säubern

Ist es zu einem Bruch gekommen, können die Reste der Energiesparlampe nicht einfach in den normalen Hausmüll geworfen werden. Wegen möglicher Quecksilber-Dämpfe empfiehlt Dr. Stefanie Labs zunächst ein gründliches Lüften: „Dazu alle Fenster weit öffnen und für mindestens 15 Minuten den Raum verlassen.“

Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, ist Vorsicht geboten - es kann gesundheitsschädliches Quecksilber austreten. Foto: djd/ www.BGETEM.de/thx

Geht eine Energiesparlampe zu Bruch, ist Vorsicht geboten – es kann gesundheitsschädliches Quecksilber austreten.
Foto: djd/ www.BGETEM.de/thx

Anschließend können bei geöffnetem Fenster die Restbestände entfernt werden. „Dazu ist es wichtig, Haushaltshandschuhe oder mit Kunststoff beschichtete Handschuhe zu tragen“, so die Expertin weiter. Bruchstücke auf dem Boden müssen mit einem steifen Papier oder Karton aufgenommen und in ein verschließbares Gefäß gegeben werden. Für die Grobreinigung darf auf keinen Fall ein Besen oder Staubsauger verwendet werden. Staub und kleine Glassplitter können mit einem angefeuchteten Papiertuch aufgewischt werden. Das Tuch wird anschließend ebenfalls in das verschließbare Gefäß gegeben. Der Staubsauger ist allenfalls für die Feinreinigung erlaubt – allerdings müssen Staubsaugerbeutel und Feinstaubfilter anschließend entsorgt werden.

Reste zur Sammelstelle bringen

Splitter und Stäube, die auf Teppichböden, Teppichen, Polstermöbeln oder Heimtextilien liegen, sollten mit einem Klebeband aufgenommen und in ein verschließbares Gefäß entsorgt werden. „Energiesparlampen – oder auch ihre Scherben – erfordern eine fachgerechte Entsorgung. Dafür gibt es vor Ort Sammelstellen wie Schadstoffmobile oder einen Wertstoffhof“, betont Dr. Stefanie Labs weiter. LED-Leuchtmittel können eine Alternative sein, da sie kein Quecksilber enthalten.

Lampentausch leicht gemacht

Energiesparlampen enthalten Quecksilber und erfordern daher eine vorsichtige Handhabung. Dr. Stefanie Labs von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) empfiehlt, eine Lampe, die getauscht werden muss, zunächst abkühlen zu lassen und beim Rausdrehen am Kunststoffsockel anzufassen. „Die neue Lampe sollte erst unmittelbar vor dem Gebrauch aus der Verpackung genommen werden“, so die Expertin. Wenn möglich, sollten Lampen mit einem Hüllkolben aus Kunststoff oder Glas verwendet werden.

Hocheffizienz-Heizungspumpen entlasten die Stromrechnung um bis zu 90 Prozent

Alte Glühbirnen finden sich heute in kaum einem Haushalt mehr, seit moderne LED-Leuchten mit etwa einem Zehntel des Stromverbrauchs helles und angenehmes Licht spenden. Doch im Heizungskeller vieler Häuser führen alte Heizungspumpen weiterhin ihr Schattendasein – und belasten die Haushaltskasse um ein Vielfaches mehr als veraltete Beleuchtungen. Denn oft gelten Heizungspumpen, die zehn Jahre und älter sind, aber nicht selten auch jüngere Modelle als echte Stromfresser. Clevere Hausbesitzer zeigen der alten Pumpe daher die rote Karte und lassen sie bei nächster Gelegenheit austauschen.

Rote Karte für alte, ungeregelte Heizungspumpen

Die Ersparnisse durch eine Pumpentechnik auf dem neuesten Stand rechnen sich: Bis zu 90 Prozent weniger verbrauchen moderne Hocheffizienzpumpen im Vergleich zu alten, ungeregelten Pumpen.

Eine alte Heizungspumpe durch eine neue ersetzen, das kann der SHK-Handwerker im Rahmen der jährlichen Wartungsarbeiten am Heizsystem im Handumdrehen umsetzen. Foto: djd/WILO

Eine alte Heizungspumpe durch eine neue ersetzen, das kann der SHK-Handwerker im Rahmen der jährlichen Wartungsarbeiten am Heizsystem im Handumdrehen umsetzen.
Foto: djd/WILO

In Zahlen ausgedrückt, kann sich das auf eine Stromkostenersparnis von bis zu 166 Euro pro Jahr summieren, wie der Pumpenhersteller Wilo ausgerechnet hat. Immerhin können alte Modelle mehr als zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts ausmachen und verbrauchen damit mehr als andere Hauptverbraucher wie Elektroherd oder die „Dauerläufer“ Kühl- und Gefrierschrank.

Neue Technik rechnet sich meist nach wenigen Jahren

„Ein Pumpentausch rechnet sich in der Regel binnen weniger Jahre“, meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Verantwortlich für den deutlich geringeren Verbrauch ist bei Modellen wie der „Wilo-Stratos Pico“ zum einen die geringe Leistungsaufnahme ab drei Watt.

Vom Stromfresser zum Stromsparer: Alte Heizungspumpen belasten die Energierechnung unnötig. Foto: djd/WILO

Vom Stromfresser zum Stromsparer: Alte Heizungspumpen belasten die Energierechnung unnötig.
Foto: djd/WILO

Zum anderen passen sich die neuen Pumpen an den tatsächlichen Bedarf an und regeln ihre Leistung lastabhängig. Viele alte Pumpen laufen dagegen rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr auf Volllast. Unter www.wilo.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema.

Heizungspumpe austauschen: Schnell und einfach mit dem Heizungsfachmann

Der Austausch einer alten gegen eine neue hocheffiziente Heizungspumpe ist jederzeit mit geringem Aufwand möglich, da er keine größeren Eingriffe ins Heizungssystem erfordert. Am einfachsten ist es, direkt einen Termin mit dem Sanitär-Heizung-Klima-Handwerker auszumachen oder den Pumpentausch im Rahmen der jährlich fälligen Heizungsinspektion und -wartung durchzuführen. Der Heizungsfachmann kann auch erkennen, wie alt die vorhandene Pumpe ist und wie sinnvoll ein Austausch ist.

Schadstoffe im Wohnraum können die Gesundheit beeinträchtigen und zur Auslösung von Allergien beitragen. Einen großen Teil dieser Schadstoffe bringen Lösemittel und andere Hilfsstoffe aus Baustoffen, Farben, Wohntextilien und Schutzanstrichen in die eigenen vier Wände. Eine weitere bedeutende Gefahrenquelle ist Schimmel, der sich durch hohe Luftfeuchtigkeit auf der Wandoberfläche bilden kann.

Für die meisten Bauherren spielt heute das Thema gesundes Wohnen eine entscheidende Rolle. Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer/Herrmann Massivholzhaus

Für die meisten Bauherren spielt heute das Thema gesundes Wohnen eine entscheidende Rolle.
Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer/Herrmann Massivholzhaus

Die Sporen des Pilzes können giftig und besonders für allergiegefährdete Menschen problematisch sein. Wie schadstoffarm man wohnt, entscheidet sich unter anderem bereits bei der Auswahl der Bauweise.

Unbehandeltes Holz ohne künstliche Zusätze

Für geringe Emissionen stehen beispielsweise reine Massivholz-Baustoffe. Im Idealfall bestehen sie aus unbehandeltem Holz und werden ohne den Zusatz von Leimen oder Holzschutz hergestellt und verarbeitet. Bei der Massiv-Holz-Mauer etwa sorgen Aluminium-Rillenstifte dafür, dass einzelne Bretterlagen kreuzweise zu einem massiven Wandelement verbunden werden. Dadurch behält das verarbeitete Holz seine natürlichen Eigenschaften. Neben der Schadstoffarmut überzeugt der Baustoff vor allem durch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zwischenzuspeichern und wieder abzugeben. Neben einem angenehmeren Raumklima trägt dieser Effekt auch dazu bei, die Gefahr von Kondenswasser und die Bildung von Schimmel zu verringern.

Wer mit massivem Holz ohne Leim und chemischen Holzschutz baut, schiebt gesundheitsbelastenden Emissionen von vornherein einen Riegel vor. Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer/Planungsbüro Klaus Fuchs DA

Wer mit massivem Holz ohne Leim und chemischen Holzschutz baut, schiebt gesundheitsbelastenden Emissionen von vornherein einen Riegel vor.
Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer/Planungsbüro Klaus Fuchs DA

Mehr Informationen dazu gibt es unter www.massivholzmauer.de.

Schadstoffgeprüfte, natürliche Materialien

Damit die positiven Wohneigenschaften der Massiv-Holz-Mauer erhalten bleiben, empfiehlt es sich, auch beim Innenausbau auf schadstoffgeprüfte und natürliche Materialien und Einrichtungen zu setzen. Gut geeignet sind beispielsweise atmungsaktive mineralische Putze oder Lehmputze sowie Mineral- oder Kalkfarben. Dispersions- oder Acrylfarben können dagegen die Wandoberfläche dampfundurchlässig machen, so dass die Massiv-Holz-Mauer ihrer Funktion als Feuchtepuffer unter Umständen nicht mehr nachkommen kann.

Lufteinschlüsse sorgen für besseren Wärmeschutz

Massives Holz besitzt von Haus aus eine gute Wärmespeicherfähigkeit. Seine Dämmeigenschaften lassen sich durch Lufteinschlüsse aber noch verbessern. Die einzelnen Lagen, aus denen eine Massiv-Holz-Mauer entsteht, werden daher vor der Verarbeitung mit Rillen versehen und erst danach kreuzweise fixiert und verpresst. Dadurch verbessert sich der Wärmedurchgangswert, so dass ein Großteil der Wärmedämmung von der Massiv-Holz-Mauer übernommen wird. Es können daher mit geringen Dämmstärken bereits Effizienzhäuser erstellt werden.

Staatliche Förderung: Komfort und Energieeffizienz für den Altersruhesitz

In den eigenen vier Wänden alt werden – das wünschen sich die meisten Besitzer einer selbst genutzten Immobilie. Eine umfassende Modernisierung älterer Wohnhäuser stellt hier eine gute Möglichkeit dar, Geld sinnvoll für die Altersvorsorge anzulegen.

Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten leistet einen wichtigen Beitrag zur Altersvorsorge. Für die energetische Sanierung gibt es vier KfW-Förderprogramme, die sich mit dem altersgerechten Umbau kombinieren lassen. Foto: djd/KfW Bankengruppe/thx

Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten leistet einen wichtigen Beitrag zur Altersvorsorge. Für die energetische Sanierung gibt es vier KfW-Förderprogramme, die sich mit dem altersgerechten Umbau kombinieren lassen.
Foto: djd/KfW Bankengruppe/thx

Um die Investition zu erleichtern, lassen sich dafür auch Fördergelder der KfW nutzen. Kombinieren lassen sich beispielsweise Förderprogramme aus den Bereichen „Altersgerecht umbauen“ und „Energieeffizient sanieren“.

Auch Aufzüge sind förderfähig

Eine altersgerechte Umgestaltung der Räume macht es einfacher, auch dann noch zu Hause wohnen zu bleiben, wenn die Beweglichkeit mit den Jahren nachlässt. Gefördert werden Maßnahmen, die den Zugang zum Haus erleichtern, Barrieren in oder zwischen den Räumen abbauen und Bewegungsflächen schaffen. Ebenfalls förderfähig sind Aufzüge und Bedienelemente wie etwa Motorantriebe für die Rollläden. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.kfw.de. Nutzen kann man die Förderung als zinsbegünstigte Kreditvariante im Programm Nr. 159 oder als Zuschuss über das Programm Nr. 455, wenn die Umbauarbeiten ohne Kredit finanziert werden sollen.

Energiekosten dauerhaft senken

Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Altersvorsorge. Denn Energiekosten stellen in vielen älteren Häusern einen der größten Kostenblöcke dar.

Energiekosten stellen in vielen älteren Häusern einen der größten Kostenblöcke dar. Für die energetische Sanierung, etwa die Umstellung auf regenerative Energien, gibt es vier KfW-Programme. Foto: djd/KfW Bankengruppe/R.Niedring

Energiekosten stellen in vielen älteren Häusern einen der größten Kostenblöcke dar. Für die energetische Sanierung, etwa die Umstellung auf regenerative Energien, gibt es vier KfW-Programme.
Foto: djd/KfW Bankengruppe/R.Niedring

Trotz des momentan billigen Ölpreises rechnen Experten langfristig mit weiter steigenden Energiepreisen. Für die energetische Sanierung gibt es vier KfW-Programme, die sich auch mit dem altersgerechten Umbau kombinieren lassen.

Für die energieeffiziente Sanierung steht ebenfalls die Kredit- oder Zuschussvariante zur Verfügung. Zusätzlich kann auch über einen Ergänzungskredit die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien gesondert unterstützt werden. Und damit die energetischen Sanierungsmaßnahmen auch zum gewünschten Ziel führen, gibt es zusätzlich einen Zuschuss für die professionelle Baubegleitung durch einen qualifizierten, unabhängigen Sachverständigen.

Sanierungen kombinieren

Eine Kombination von Maßnahmen zum altersgerechten Umbau und zur energetischen Sanierung kann sich lohnen. Zum einen werden alle notwendigen Arbeiten in einem Aufwasch durchgeführt, die Handwerker kommen nur einmal ins Haus. Zum anderen lassen sich viele Maßnahmen kostengünstiger planen. Ein Austausch alter Rollläden durch motorgetriebene Jalousien kann günstiger erfolgen, wenn ohnehin die Fassade gedämmt und zugige alte Rollladenkästen abgedichtet werden. Unter kfw.de gibt es mehr Informationen zu den entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten.

In Altbauten sind Nachtspeicherheizungen oft noch Standard und deswegen für viele Mieter ein Ärgernis. Denn häufig ist in diesen Asbest enthalten und schon alleine deswegen haben Nachtspeicherheizungen im modernen Haus– und Wohnungsbau keinen Platz mehr.

Dies ist auch einer der Hauptgründe dafür, dass viele Stromanbieter ihre gesonderten Tarife bei Nutzung eines Nachtspeicherofens nicht mehr anbieten. Einen geeigneten Tarif bzw. Anbieter zu finden wird also im Laufe der Zeit immer schwerer, da diesem Beispiel immer mehr Stromanbieter folgen werden. Die Hersteller werden ihr Angebot demnach stark einschränken oder ganz einstellen.

Auch heute ist schon zu beobachten, dass der Strom im Nebentarif, also zur Nachtzeit, nicht mehr so preisgünstig angeboten werden kann als zu Zeiten, in denen Nachtspeicheröfen noch gefördert wurden. Heutzutage unterscheidet sich der Preis pro Kilowattstunden in der Nacht im Vergleich zum normalen Stromtarif lediglich um ein paar Cent pro Kilowattstunde. Über einen Wechsel des Anbieters einen besseren Tarif zu erlangen, ist häufig nicht möglich, da, wie oben bereits erwähnt, nur noch wenige Anbieter überhaupt derartige Tarife anbieten.

Des Weiteren sind Nachtspeicherheizungen bekanntlich an kalten Tagen schlecht zu regulieren. Auch in der Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten ist es schwer, die passende Einstellung für eine angenehme Raumtemperatur zu finden, da die Heizungen nur sehr langsam reagieren. So passiert es, dass sich die Nachtspeicheröfen zum Stromfresser entwickeln, da sie tagsüber immer Wärme ausstrahlen, auch wenn diese gerade nicht von Nöten ist. Sie verschwenden also Tag für Tag wertvolle und kostspielige Energie. Dies allein ist schon Grund genug, diese Art der Heizung aus dem Haus zu verbannen und auf unsere neuartigenElektroheizkörper natürlich ohne Asbest, umzusteigen. Unsere Heizungen sind so konstruiert, dass Wärme nur im Bedarfsfall abgegeben wird.

Auch im Hinblick auf die Zuverlässigkeit sowie auch die Regulierbarkeit sind die WENO Elektroheizung wesentlich besser als die Nachtspeicherheizungen. Sie stellen somit, vor allem wegen des Vorteils beim Stromverbrauch und den daraus resultierenden Kosten, eine gute Alternative zu den Nachtspeicheröfen dar, vor allem dann, wenn keine andere Heizungsart bei einer Renovierung in Betracht kommt. Viele ältere Gebäude, in welchen bei deren Errichtung Nachtspeicherheizungen zum Einsatz kamen, haben keinen Platz für eine alternative Heizungsanlage, sowie die dann eventuell notwendigen Tanks für Öl, Gas oder Pellets. Zudem ist der Aufwand, und dadurch auch die Kosten, bei der Montage eines neuen Heizsystems (Verlegung der Leitungen, etc.) sehr hoch. Hier ist es ratsam, sich die Anschaffung einer modernen Elektroheizungmit Schamottespeicher zu überlegen. Diese sparen im Vergleich zu Nachtspeicheröfen bis zu 66 % des Stroms und stellen zudem auch einen dekorativen Einrichtungsgegenstand dar. Des Weiteren kosten sie nur etwa die Hälfte eines alternativen Heizungssystems, da in nahezu allen Fällen die Anschlüsse der alten Nachtspeicherheizungen genutzt werden können.

Beim Neubau lässt sich Wärmeschutz mit selbst erzeugtem Solarstrom kombinieren

Ein-Liter-Haus, Null-Energie-Haus, Plus-Energie-Haus: Wer einen Neubau plant, muss sich erst in diesem Dschungel von Fachbegriffen zurechtfinden.

Plus-Energie-Häuser produzieren mehr Solarstrom, als sie selbst benötigen. Foto: djd/Danhaus GmbH

Plus-Energie-Häuser produzieren mehr Solarstrom, als sie selbst benötigen.
Foto: djd/Danhaus GmbH

Die Anforderungen an Energie-Effizienz und Sparsamkeit, die neu gebaute Eigenheime zu erfüllen haben, steigen kontinuierlich. „Die aktuelle Energieeinsparverordnung EnEV 2014 gilt dabei lediglich als Zwischenstufe zum Niedrigstenergie-Gebäudestandard, der europaweit nach 2021 kommen soll“, erläutert Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das bedeutet zugleich: Schon bei heutigen Neubauten zahlt es sich aus, die aktuellen und künftigen Verbrauchswerte deutlich zu unterschreiten – damit ist das Eigenheim auch in zehn oder 20 Jahren noch energetisch auf der Höhe der Zeit.

Fertighaus: Dauerhaft Heizkosten sparen mit dem Ein-Liter-Haus

Das Ein-Liter-Haus beispielsweise kommt rechnerisch tatsächlich mit nur einem Liter Heizöl – das ist der sogenannte Äquivalenzwert – pro Jahr und Quadratmeter aus. Für ein Eigenheim liegen die Heizkosten somit im Durchschnitt bei ungefähr 30 Euro im Monat, hat Michael Rode vom Fertighausanbieter Danhaus errechnet: „Um diesen geringen Heizendenergiebedarf zu erreichen, kommen Systeme zum Einsatz, die sich selbst am eisigen Polarkreis bewähren.“ Zu den inneren Werten des Ein-Liter-Hauses zählen beim Anbieter Danhaus etwa die sogenannte „Polarwand“ mit einer speziellen Hochisolier-Technik, dreifach verglaste Energiesparfenster sowie umweltfreundliche Heiz- und Lüftungsanlagen. Ein weiterer Vorteil:

Wohnkomfort und Energie-Effizienz unter einem Dach: Plus-Energie-Häuser zahlen sich für den Bauherrn langfristig aus. Foto: djd/Danhaus GmbH

Wohnkomfort und Energie-Effizienz unter einem Dach: Plus-Energie-Häuser zahlen sich für den Bauherrn langfristig aus.
Foto: djd/Danhaus GmbH

Die Wärmepumpen mit Fußbodenheizung sorgen für Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas.

Vom Energieverbraucher zum Energieproduzenten

Noch weiter geht das Plus-Energie-Haus, das mehr erneuerbare Energie erzeugt, als es selbst benötigt. Vom Energieverbraucher wird man somit zum Energieproduzenten. Dazu wird das Ein-Liter-Haus um Solarmodule erweitert, die umweltfreundlichen Sonnenstrom produzieren. Wie wirksam die Technik ist, lässt sich auf www.danhaus.de nachvollziehen: Für das Plus-Energie-Haus „Adelby“ werden seit September 2013 die Sonnenstrom-Erträge aufgezeichnet, seit dem 1. Juli 2014 auch als Live-Messung.

Günstig durch die kalte Jahreszeit: Dank seiner speziellen Polar-Isolierung hat das 1-Liter-Haus einen äußerst geringen Heizendenergiebedarf. Foto: djd/Danhaus GmbH

Günstig durch die kalte Jahreszeit: Dank seiner speziellen Polar-Isolierung hat das 1-Liter-Haus einen äußerst geringen Heizendenergiebedarf.
Foto: djd/Danhaus GmbH

Rund 8.500 Kilowattstunden Ökostrom hat das Haus allein in den ersten zwölf Monaten erzeugt – viel mehr, als in den eigenen vier Wänden benötigt wurde. Die überschüssige Energie lässt sich vielfältig nutzen: zum Beispiel zum Aufladen des eigenen Elektroautos, zur Kühlung des Hauses an heißen Sommertagen oder auch, um den Strom gegen Vergütung in das öffentliche Netz einzuspeisen.

Natürliche Ressourcen nutzen

Die Sonne liefert Energie frei Haus – und das selbst an grauen oder bedeckten Tagen. Mit Solarmodulen auf dem Dach können sich Bauherren deshalb weitgehend unabhängig machen vom öffentlichen Stromnetz. Damit auch nach Einbruch der Dunkelheit genügend Elektrizität zur Verfügung steht, lässt sich der Solarstrom in einem Energiespeicher etwa im Keller „parken“, bis er benötigt wird. Überschüssige Energie kann gegen eine festgelegte Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden. Und wer auf umweltfreundliche Mobilität setzt, kann mit dem selbst erzeugten Solarstrom sogar das eigene Elektrofahrzeug aufladen. Unter www.danhaus.de gibt es mehr Informationen zu energieeffizienten Neubauten.